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Wirtschaftsministerium hilft exportierenden Unternehmen bei der Internationalisierung von Absatzmärkten

Saarländische Exporte schrumpften in den letzten Monaten exorbitant. Das Wirtschaftsministerium reagiert und verdreifacht mit sofortiger Wirkung bestehende Förderprogramme zur Internationalisierung der Saar-Wirtschaft. Bis zu 7.500 Euro Zuschuss können Saarlands exportierende KMU für Internationalisierungsmaßnahmen bekommen. Dazu gehören intensive und individuelle Beratungen, bis zu 70% von saaris finanziert, sowie erhöhte Fördermittel zur Erschließung neuer Märkte.

Die exportorientierte Saar-Wirtschaft ist von der Corona-Pandemie stark betroffen. „Der Einbruch der saarländischen Exporte im Lockdown-Monat April war dramatisch, auch über das erste Quartal hinweg sieht es nur ein wenig besser aus. “ In den ersten vier Monaten des Jahres schrumpften die saarländischen Exporte um rund 19 Prozent, im April sogar um 51 Prozent. Damit ist der Rückgang der saarländischen Exportleistung deutlich stärker als im Bundesdurchschnitt (31,1%). Rehlinger: „Die aktuellen Zahlen sind nach dem weitgehenden weltweiten Lockdown keine Überraschung. Eine anhaltende Schwächung unserer Exporte stellt aber eine Gefahr für die gesamte Wirtschaft des Landes dar. Hierauf muss die Außenwirtschaftsförderung reagieren.“

Das Wirtschaftsministerium legt daher ein unbürokratisches Sonderprogramm auf, um saarländische Unternehmen zu begleiten und hat mit sofortiger Wirkung bestehende Förderprogramme zur Internationalisierung der Saar-Wirtschaft verdreifacht. Weil in der Corona-Krise viele Veranstaltungen ausfielen, stehen die dafür eingeplanten Mittel zur Verfügung und sollen jetzt direkt der individuellen Förderung von exportorientierten Unternehmen und Startups zu Gute kommen. Da das Corona-Sonderprogramm in die bewährten Förderformate InKontakt und GoInternational integriert wird, kann die Umsetzung sofort beginnen. Bis zu 7.500 Euro Zuschuss können Saarlands exportierende Unternehmen für Internationalisierungsmaßnahmen bekommen. Die neuen Fördersummen und Förderquoten gelten vorerst bis Jahresende.

„Der saarländische Mittelstand kann bei der Bewältigung der Pandemiefolgen auf die Unterstützung des Wirtschaftsministeriums zählen“, so Ministerin Rehlinger.

Kleine und mittlere Unternehmen können eine intensive und individuelle Beratung in Anspruch nehmen, die bis zu 70 Prozent von saaris finanziert wird. Zur Erschließung neuer Märkte werden ebenfalls erhöhte Fördermittel bereitgestellt. Insgesamt bis zu 7500 Euro pro Markt bei einer Förderung von bis zu 70 Prozent der Gesamtkosten. Bezuschusst werden zum Beispiel die Entwicklung von Marktidentifikations- und Erschließungsplänen, Kontakt und Kooperationsvermittlungen, Marktanalysen, Informationsreisen, erstmalige Messeteilnahmen, Zertifizierungsberatung, Übersetzung von Websites, der Zertifikatslehrgang „Exportmanager IHK“, sowie Sprachkurse für Vertriebsmitarbeiter.

Auch in Krisenzeiten gibt es Chancen auf Auslandsmärkten erfolgreich zu sein. Unternehmen müssen sich jetzt veränderten Bedingungen anpassen und zukunftsorientierte Entscheidungen treffen. Das saarländische Wirtschaftsministerium und Saaris wollen sie dabei unterstützen, die vorhandenen Wertschöpfungsketten zu stärken und neue Geschäftsbeziehungen aufzubauen.

Ansprechpartner: Vedrana Sokolic-Grün

Telefon: 0681 9520-455
E-Mail: vedrana.sokolic@saaris.de

MERKBLATT zum Förderprogramm „inKontakt“
MERKBLATT GoI Corona


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Supply Chain | Logistik | Transport | Internationalisierung

Corona verändert die Ökonomie. Gelernte Märkte, Produktionen und Lieferketten werden hinterfragt. Welche Auswirkungen wird dies auf den Standort Saarland haben? Die gw Saar, saaris und die IHK wollen das genauer wissen. Um Aktivitäten und Service der Wirtschaftsförderung den neuen Herausforderungen der Post –Corona-Ära anzupassen, ist dieser Tage eine gemeinsame Umfrage zu den Themen Supply Chain, Logistik, Transport und Internationalisierung gestartet worden.

Denn die Saarwirtschaft ist von den Auswirkungen der weltweiten Maßnahmen im Zusammenhang mit der Sars-Cov2 Bekämpfung massiv betroffen. Viele Unternehmen sehen sich gezwungen, ihre Strategien zu überdenken oder komplett neu auszurichten. Dies gilt insbesondere für exportorientierte Unternehmen und alle, die mit global aufgestellten Wertschöpfungsketten vernetzt sind.

Von der Auswertung erwarten sich die Wirtschaftsförderer wichtige Erkenntnisse zur Standortentwicklung. Ende des Monats erfahren Sie hier mehr darüber.

Kontakt und Infos: Nicole Boissier, saaris

Telefon: 0681 9520-480
E-Mail: nicole.boissier@saaris.de


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Land unterstützt Kulturschaffende großzügig in der Corona-Krise

Existenzängste dominieren zurzeit die Kunst- und Kultur-Szene.
Das saarländische Kultusministerium präsentierte jetzt eine Lösung, um auch dieser wichtigen Berufsgruppe eine passende Unterstützung zu gewähren. 2,5 Millionen Euro sind in einem landeseigenen Stipendienprogramm für Kulturschaffende hinterlegt.
Das Interesse daran ist groß. In einem Interview mit Dock11 spricht Kultusministerin Christine Streichert-Clivot ausführlich darüber, wie sie der saarländischen Kunst- und Kulturszene helfen möchte, möglichst gut durch die Krise zu kommen.

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