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17.09.2020

› Best Practice automotive.saarland: Saarland geht mutig voran: Unternehmertreffen automotive.saarland

Volles Haus, exzellente Vorträge und gute Stimmung beim Unternehmertreffen der saarländischen Automobilindustrie in der Congresshalle Saarbrücken. „Endlich wieder eine Möglichkeit, sich persönlich zu sehen und zu vernetzen. Gesprächsstoff gibt es mehr als genug“, so der Geschäftsführer eines Automobilzulieferers. Mit dabei Bosch-Geschäftsführer Dr. Stefan Hartung, VDA-Geschäftsführer Dr. Kurt-Christian Scheel und der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans.



Das waren die Kernaussagen der Referenten:

Ministerpräsident Tobias Hans:

Die Automobilbranche ist ein wichtiger Taktgeber für Innovationskraft und Exportstärke des Landes. Die Branche kann sich auf das Land verlassen. Es wird alles getan, um die Automobilindustrie zu unterstützen.

Bosch-Geschäftsführer und Mobility-Solutions-Vorsitzender, Dr. Stefan Hartung:

Der Mobilitätsbedarf steigt kontinuierlich. Die Zukunft der Fahrzeuge muss sicher, nachhaltig, bezahlbar sein und begeistern. Der Weg dahin wird durch Personalisierung, Automatisierung, Vernetzung und Elektrifizierung machbar. Um die Klimaziele zu erreichen, benötigt es optimierte Verbrennungsmotoren, nachhaltige Kraftstoffe, Brennstoffzellen, Batterieelektrik. Hausaufgabe der Politik ist es, rechtzeitig Infrastruktur und Rahmenbedingungen zu schaffen.

VDA Geschäftsführer Dr. Kurt-Christian Scheel:

Vom Automobilunternehmen zum Mobilitätsdienstleister. Das ist die Zukunft der Automobilindustrie. Letzteres muss schnell zur Anwendung kommen. Neue Technologien bieten Chancen für nachhaltige Mobilität wie Elektromobilität, Sharing-Economy, Plattformen und neue Dienstleistungen: Das bedeutet große Vielfalt und eine gute Zukunft für die Automotive-Branche.

Stefan Rosenwald, Inhaber des Unternehmens XRDT:

Die IT-Architektur des Fahrzeugs ist im Wandel. Gewünscht werden eigene Betriebssysteme der OEM-s, unabhängig von den großen Softwareunternehmen. Digitalisierung in der Produktion bedeutet Veränderung der Arbeitsplätze, hohe Flexibilität, Individualisierung, steigende Logistikkosten, vor allem bei großen Fertigungszahlen. Fahrerlose Transportsysteme in der Logistik werden Standard werden.

Eine aktuelle Umfrage in saarländischen Unternehmen zeigt: Die saarländische Automobilindustrie ist trotz Strukturwandel und Pandemie größtenteils zuversichtlich. Sehr intensiv beschäftigt sich die saarländische Branche mit neuen Technologien; mehr als die Hälfte der Unternehmen ist bereits in neuen automobilen Marktfeldern wie Batterieelektrik, Brennstoffzelle oder hochautomatisierten Fahrfunktionen aktiv.

Es geht also weiter!!! Die Herausforderungen Strukturwandel und Pandemie werden von der saarländischen Automobilwirtschaft, Politik und Institutionen mutig in Angriff genommen. Sicher ist: Die Zukunft der Mobilität wird im Saarland mitgeschrieben werden.

festo
19.08.2020

› Best Practice Festo: Abschluss der Technikerausbildung in Zeiten von Corona

Wir machen online weiter Bildung. Über Nacht hat das Team von Festo seine berufsbegleitende Technikerausbildung in ein digitales Semester verwandelt. Mit den Einschränkungen durch Corona und den Abschlussprüfungen in Sichtweite galt es, ab Mitte März schnellstmöglich Lösungen zu finden, um die staatlichen Prüfungen auf dem gewohnt hohen Niveau durchführen zu können.



Für den Geschäftsführer des Festo Lernzentrums und Schulleiter des Festo Technikums, Dr. Alfred Ermers, war die Lösung ganz einfach: Wir öffnen die Pforten unserer virtuellen Klassenräume. Bereits am 20. März 2020, eine Woche nach dem deutschlandweiten Shutdown, gab es die ersten Online-Unterrichtstermine für die Technikerklassen. Dadurch haben die Mitarbeiter im Handumdrehen einen drohenden Stillstand in ein digitales Sommersemester 2020 verwandelt. „Unsere Abschlussklassen waren sehr nervös. Sie wussten nicht, wann oder ob überhaupt die Abschlussprüfungen des saarländischen Kultusministeriums stattfinden sollten“, so Alexandra Roos vom Festo Lernzentrum. „Wir trafen unsere Entscheidungen in enger Abstimmung mit den saarländischen Ministerien und haben die ersten Präsenztermine Anfang Mai und die Abschlussprüfungen unter der geltenden saarländischen Hygieneverordnung durchgeführt. Diese Sicherheit auf unserem ‚Blindflug‘ haben die Teilnehmer gespürt und sie gab ihnen einen großen Halt bei den anstehenden Prüfungsvorbereitungen,“ so Frank Umlauf, stellvertretender Schulleiter der Technikerschule bei Festo. 101 Absolventen in vier Fachrichtungen konnten die 4-jährige berufsbegleitende Technikerausbildung schlussendlich unter Corona-Bedingungen abschließen. Ein Erfolg für alle Teilnehmer, die mit viel Motivation und Energie ihr Ziel – den Abschluss Staatlich geprüfte/r Techniker/in – erreicht haben.

globus
17.08.2020

› Best Practice Globus/IANEO: Saarländische Erfolgsgeschichte - E-Commerce in Perfektion - Globus Fachmärkte setzt genau im richtigen Moment auf Digitalisierung mit Technologie von IANEO

Die Globus Fachmärkte gehören zu den führenden ihrer Branche. Nicht erst seit der Pandemie sind E-Business und Digitalisierung Trendthemen für Globus Fachmärkte. Bereits seit einigen Jahren baut das Unternehmen, mit über 90 Fachmärkten und einem Umsatz von 1,8 Milliarden, auf eine ausgeklügelte E-Commerce-Strategie. Globus Fachmärkte setzte genau im richtigen Moment auf digitale Maßnahmen und baute seine E-Commerce-Strategie, bestehend aus mehreren Onlineshops, aus.



Technologisch wurde das Projekt vom saarländischen Softwarehaus IANEO Solutions umgesetzt. IANEO hat sich auf E-Business-Lösungen in den Bereichen Onlineshops und digitale Produktkommunikation spezialisiert und gehört zu den größten Dienstleistern für die Erstellung und Pflege von Onlineshops im Südwesten. Rund 50 Experten für E-Business, Onlinehandel und Produktdaten-Management arbeiten in Friedrichsthal. Sie sind u. a. auf die Integration von Shopware im Enterprise-Segment spezialisiert.

Die komplexen Onlineshop-Anforderungen wurden mit dem in Deutschland hergestellten Onlineshop-System shopware umgesetzt. „Das System bringt von Haus aus bereits eine große Anzahl der geforderten Features mit und hat sich beim Umgang mit vielen Produktdaten gut behauptet“ sagt Jan Kessler, Geschäftsführer der Globus hitseller GmbH.

Um sich für die Zukunft im E-Commerce zu positionieren, wurde das gesamte Projekt in mehrere Stufen gegliedert. So wurden im ersten Schritt zunächst die bestehenden Shops in die Systemlandschaft von Globus Fachmärkte integriert.

Viele Vorteile für die User

Globus Fachmärkte war es wichtig, dass die Kunden aus der Umstellung auf Shopware nur Vorteile hatten und sich möglichst nicht neu orientieren mussten. So konnten bereits registrierte Kunden ihren Shop-Account weiterhin nutzen. Verfügbarkeitsprüfungen in den dem Kunden regional am nächsten gelegen Märkte, sowie eine Vielzahl von Zahlungsarten wurden ermöglicht. Reservierungssysteme für Selbstabholer, Zusatzinformationen, wie z. B. Ratgeberartikel oder DIY-Anleitungen, und viele weitere Funktionen und Features wurden individuell in die Shopsysteme integriert.

Ausweitung geplant

Eine besondere Herausforderung war das Management besonders großer Mengen von Produktdaten. Das System wurde so konzipiert, dass es hohen Datenmengen gewachsen ist und alle Anforderungen einer anspruchsvollen, individuellen E-Commerce-Lösung erfüllt. „Das Projekt hat uns großen Spaß gemacht, weil Globus Fachmärkte bereits zuvor eine sehr ausgereifte E-Commerce-Lösung hatte. Diese solide Ausgangslage weiter zu verbessern, war eine spannende Aufgabe“ sagt Bernd Hertel, Head of Webapplications & E-Commerce bei IANEO. „Wir haben mit dem Projekt bereits im ersten Step einen großen Mehrwert für unsere Kunden und uns geschaffen. Wir planen schon jetzt weitere Projektschritte gemeinsam mit IANEO“ so Jan Kessler nach Beendigung der ersten Projektphase.

vollmer
31.07.2020

› Best Practice 2log.io: Kreativsonar-Gewinner 2log-io punktet beim Thema Digitalisierung

Die Wirtschaftsministerien des Saarlandes und von Rheinland-Pfalz veranstalten regelmäßig den Wettbewerb „Kreativsonar“. Dort werden kreative, innovative und content-basierte Unternehmen und Geschäftsideen ausgezeichnet. Die Gewinner erhalten ein Coaching-Programm im Wert von 5000 Euro. Wir sprachen mit dem Geschäftsführer von 2log.io, Tim Vollmer.



Herr Vollmer, Sie sind einer der Preisträger von Kreativsonar. Herzlichen Glückwunsch. Für was haben Sie den Preis erhalten?

Vielen Dank. Wir haben den Preis in der Kategorie „innovatives Servicedesign“ für unser 2log System gewonnen.

Würden Sie uns das Produkt, seine Funktionsweise etwas näher erklären?

In einem Satz: Wir machen Maschinen nachträglich smart, sicher und abrechenbar. Interessant ist wie wir das machen. Dazu haben wir mit 2log eine modulare Hardware- und Software-Lösung entwickelt, bestehend aus unserem 2log Switch und unserem 2log Dot. Unser 2log Switch, ein Smartmeter, wird zwischen Maschine und Steckdose gesteckt, es sind keine baulichen Veränderungen an den Maschinen notwendig. Alle Gewährleistungen und Garantien bleiben erhalten. Durch den Switch ist man in der Lage, den angeschlossenen Verbraucher aus der Cloud heraus von überall zu schalten und - dank permanenter Messung des Stromverbrauchs - zu überwachen. Unser 2log Dot ist ein smarter RFID Reader und eine Eigenentwicklung von uns. Er stellt die Schnittstelle zwischen den Benutzern und der 2log Cloud dar. Durch ihn ist es möglich Plugins bereitzustellen, welche die Anwender mit den Maschinen in Beziehung setzen. So kann durch ein Plugin gewährleistet werden, dass nur jene Benutzer an einer Maschine arbeiten können, die über eine gültige Unterweisung verfügen. Das System weiß jederzeit wer wann (und über die Messung des Stromverbrauchs auch) wie lange an welcher Maschine gearbeitet hat.

Was ist das eigentlich Innovative daran?

Die Art, wie wir es machen. Wir haben uns verschiedene Märkte angeschaut und überlegt, aus welchen Gründen sich viele KMUs vor der Thematik „Industrie 4.0“ scheuen. Dabei sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass viele Mittelständler zum einen die hohen Kosten der großen Industrielösungen scheuen, ihnen in vielen Branchen aber auch einfach die Fachkräfte fehlen, um die hochkomplexen Systeme zu bedienen und zu warten. Genau da haben wir angesetzt. Wir kombinieren die Einfachheit und Flexibilität von Smart Home Lösungen mit den komplexen Funktionsweisen von Industrielösungen.

Welche Fragen können mit diesem Verfahren beantwortet werden?

Der modulare Grundsatz, welcher sowohl in unserer Hardware als auch in der Software-Architektur berücksichtigt wurde, macht 2log zu einem universellen Problemlöser in vielen Bereichen rund um die Nutzung, Wartung und Kontrolle von Maschinen.

In welchen Bereichen bzw. Branchen kann es eingesetzt werden?

Wir haben mit der Schnittstelle „Strom“ eine sehr universelle Schnittstelle gewählt, die es uns erlaubt 2log sehr vielseitig und flexibel in unterschiedlichsten Branchen und Bereichen einzusetzen. Wir freuen uns mit unseren Kunden zusammen neue Anwendungsgebiete zu erschließen und 2log zusammen mit unseren Kunden immer weiter zu entwickeln.

Wie kann eine hohe Datensicherheit gewährleistet werden?

Sicherheit hat bei uns in allen Bereichen die höchste Priorität! Wir sammeln Daten die potentiell sensibel sein können. Um diese zu schützen verwenden wir modernste Verschlüsselungsverfahren und hosten unsere Dienste ausschließlich auf deutschen Servern. Außerdem bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit 2log auch auf ihren eigenen Servern lokal zu betreiben. So hat der Kunde immer zu hundert Prozent die Kontrolle über seine Daten.

Die Zukunft in der Baubranche gehört BIM. Kann Ihr Produkt in die Digitalisierung miteinbezogen werden?

Der zentrale Begriff im Zusammenhang mit BIM ist für uns das „I“. Es steht für Information und da sehen wir unseren Einsatzbereich.

Wenn ja, wie?

In einem BIM-basierten Planungsablauf werden Daten permanent gesammelt, analysiert und interpretiert. Unser System kann diesen Prozess unterstützen.

Wo stehen Sie heute mit Ihrer, wie Sie sagen, einfachen KMU-Lösung?

Wir sind mit unserer Hardware bereits bei verschiedenen Pilotkunden im Einsatz und unsere Hardware befindet sich in den letzten Zügen der CE-Zertifizierung. Trotzdem liegt noch viel Arbeit vor uns. Wir hoffen bis Ende des Jahres ein verkaufsfertiges, zertifiziertes Produkt zu haben.

Was benötigen Sie derzeit?

Wir suchen zurzeit vor allem Partner aus verschiedensten Branchen, die zusammen mit uns unser Produkt weiterentwickeln. Zudem stehen wir kurz vor einer Finanzierungsrunde und freuen uns über Kontakt und Interesse potenzieller Geldgeber.

Wo möchten Sie in fünf Jahren stehen?

In fünf Jahren sind wir der Top-Partner für KMUs, die den Schritt in die Digitalisierung wagen möchten.

siemer_healthcare
29.07.2020

› Best Practice aus dem Netzwerk healthcare.saarland: Zwei junge Startup-Unternehmen entwickeln Corona-Apps zur Kontaktdaten-Erfassung

Fastlane: Mit digitalen Ansätzen für Herausforderungen der Gastronomie

Es ist gesetzlich vorgeschrieben: Gastronomen müssen ihre Gäste registrieren, um beim Auftreten eines Corona-Falls genau dokumentieren zu können, wer wann und wie lang im Restaurant war. Das Saarbrücker Unternehmen Fastlane hat, um die Zettelwirtschaft in der Gastronomie zu minimieren, die Lösung „nureinmal“ entwickelt: Mit einem simplen QR-Code-Scan kann der Gast schnell und sicher seine notwendigen Registrierungsdaten an das Restaurant übermitteln. Bei allen Folgebesuchen muss er nur noch einen QR-Code scannen und seine Registrierung ist erfolgt – deshalb „nureinmal“. Das alles funktioniert über den Internetbrowser, ohne sich eine App installieren zu müssen. Nach der Registrierung kann der Gast in teilnehmenden Gastronomien auch direkt bei „nureinmal“ die Speisekarte einsehen – später auch direkt darüber bestellen.

Datenschutz und Löschung der Daten gewährleistet

Alle Daten werden absolut DSGVO-konform verarbeitet und nach den gesetzlichen Löschfristen auch wieder gelöscht. Ohne Zettel, Stifte und Speisekarten desinfizieren zu müssen, kann sich der Gastronom somit wieder mehr auf das Wesentliche konzentrieren – seine Gäste. Die digitale Registrierung gibt es für einen einmaligen Betrag von 20 € für den Gastronomen. Damit werden die staatlichen Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt und gleichzeitig die Rückverfolgung einzelner Infektionsketten sicher, datenschutzkonform und kostengünstig realisiert.

Digitales Check In – Check Out System: VIDA

Etwas weiter geht die Entwicklung des Startups VIDAvelopment , ebenfalls ein digitales Check In - Check Out System bei dem man sich nur einmal registriert, allerdings wird der User beim VIDA System verifiziert. Im Fokus stehen nicht nur Gastronomen, sondern auch Einzelhandel, öffentliche Einrichtungen, öffentliche Verkehrsmittel, Flughäfen, Krankenhäuser, Schulen, Universitäten, Arztpraxen, Kinos, Theater, Museen, Sportstätten, Seniorenheime, Vereine etc..VIDA ist auch bereits für saarländisch Kunden tätig. Der User registriert sich über seine zuvor im Appstore kostenfrei heruntergeladene VIDAgo App. Und so einfach geht’s: Sobald der Kunde die Einrichtung betritt, richtet er sein Smartphone mit der geöffneten VIDAgo App auf den QR CODE des Unternehmens, entweder auf dem Smartphone, dem Tablet oder dem selbst ausdruckbarem QR Code, beispielsweise auf einem Plakat des Unternehmens. Fertig! Das Gleiche geschieht beim Verlassen. Ein akustisches Signal, sowie eine Pop-Up-Benachrichtigung bei Verwendung der App, bestätigen den Vorgang also das ein- oder auschecken. Zudem erhält der Unternehmer die aktuelle Anzahl der in der Einrichtung befindlichen User / Kunden. Kostengünstig für den Unternehmer und benutzerfreundlich für die Nutzer. Dabei ist jeder VIDA-Nutzer verifiziert. Somit ist eine exakte Rückverfolgung der Infektionsketten gegeben. Alle Transaktionen sind verschlüsselt und die App’s durch SSL-Pining geschützt, um potentielle Man-In-The-Middle-Angriffe abzuwehren.

VIDAcard als Alternative zur App

Wer kein Smartphone besitzt oder sich die App nicht installieren möchte, kann die VIDAcard alternativ nutzen. Sie wird auf Wunsch in jeder teilnehmenden Einrichtung kostenfrei ausgegeben. Voraussetzung ist lediglich die Vorlage eines gültigen Personalausweises zur Verifizierung. Dann reicht es, die VIDAcard vorzuzeigen und sich ebenfalls über einen QR-Code anzumelden.

Positives Feedback auf dem Markt

Beide Startups arbeiten bereits mit Unternehmen zusammen, experimentieren, optimieren und entwickeln weiter. Beide Systeme werden auf dem Markt sehr gut angenommen. Sicher ist, Corona wird uns noch länger begleiten. Und genau wie später auch mehrere unterschiedliche Impfstoffe notwendig sein werden, um den Markt zu sättigen, so benötigt es sicher auch mehrere unterschiedliche Systeme zur Registrierung.

Weitere Informationen unter:
Fastlane
Vida

Dr. Thomas Siemer ist bei saaris für den Bereich healthcare verantwortlich. Das Netzwerk healthcare.saarland, angesiedelt bei saaris, vernetzt die Entscheider aus Unternehmen, Kliniken, Laboren, Forschung und Wissenschaft in der Medizin- und Pharmabranche des Saarlandes. Ansprechpartner: Dr. Thomas Siemer, healthcare.saarland, Tel.: 0681 9520-459, Fax.: 0681 5846125, E-Mail: thomas.siemer@saaris.de

Bysewski
20.07.2020

› Best Practice embedded data:
Digitalisierung JETZT!

Corona zeigt ALLEN Unternehmen, es ist JETZT die Zeit, sich mit dem Thema Digitalisierung auseinanderzusetzen. Die embedded data GmbH ist ein Soft- und Hardware Unternehmen, das seine Kunden auf dem Weg in die Digitalisierung unterstützt. Wir sprachen mit den Gründern und Geschäftsführern Marina und Jakob Bysewski.

Können Sie uns Ihr Unternehmensziel in einem Satz beschreiben?

Unsere Mission ist es, Unternehmen nachhaltig für die industrielle Digitalisierung zu begeistern und ihnen Tools zu bieten, mit denen sie die eigenen Lösungen umsetzen können.

Was heißt das im betrieblichen Alltag?

Viele Unternehmen sehen die Digitalisierung als Herausforderung und benötigen Unterstützung. Gerade jetzt während der Krise wird ihnen bewusst, wie wichtig es ist digital aufgestellt zu sein. Wir befähigen Unternehmen die Digitalisierung selbst durchzuführen und helfen ihnen, indem wir Sie durch unser stark aufgestelltes Vertriebsteam beraten und ihnen ein umfassendes Onboarding bieten.

Und welche Vorteile bietet das den Kunden?

Sie können schrittweise die Tools an ihre Maschinen anpassen und somit schnell den gewünschten Nutzen sehen. So bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit die Digitalisierung selbst zu gestalten. Nach Anbindung der Hard- und Software können gesammelte Daten direkt in Echtzeit erfasst, visualisiert, ausgewertet und sicher in der Private Cloud gespeichert werden. Damit schaffen sich unsere Kunden Transparenz und können mit Hilfe der Daten Abläufe optimieren.

Wie kompliziert ist es gerade für KMU, in die Digitalisierung einzusteigen?

Wenn unsere Kunden die Digitalisierung ihrer Produktion mit unseren Produkten umsetzen, gehen wir dabei Schritt für Schritt vor. Um einen leichten Einstieg in die Digitalisierung zu ermöglichen haben wir vor kurzem unser “KPI simplify kit” vorgestellt. Unser Paket aus Hardware, da³vid-Server Lizenz in Private Cloud und umfangreichen Services: eine Möglichkeit zum Start in eine effizientere Produktion. Die enge Zusammenarbeit und der regelmäßige Austausch mit dem Kunden führen dazu, dass Änderungen kurzfristig geplant und umgesetzt werden können. Das Thema Selfservice hat bei uns einen hohen Stellenwert. Der Kunde soll in die Digitalisierung integriert sein und ein Teil davon werden. Wir möchten Unternehmen und ihre Mitarbeiter dabei unterstützen, dass sie die Technologien gewinnbringend für sich einsetzen können. Wir freuen uns darauf, sie für die industrielle Digitalisierung zu begeistern und sind gerne der persönliche Ansprechpartner bei der Planung und Durchführung des Digitalisierungsprojektes.

Und nochmal in einem Satz bitte: Was wünschen Sie sich für die saarländische Wirtschaft?

In Bezug auf die aktuelle Situation wünschen wir uns, dass Unternehmen die Krise als Chance sehen, etwas zu verändern.
Hager
15.07.2020

› Best Practice Hager Group:
Mit Innovationen Schritt für Schritt aus der Krise

Die Hager-Group gehört zu den innovativsten Unternehmen des Saarlandes. Mit Standorten in Frankreich, Deutschland und China war die Elektronikfirma aus Blieskastel besonders von der Pandemie betroffen, befindet sich aber auf einem guten Weg raus aus der Krise. Wir sprachen mit dem Inhaber du Geschäftsführer Daniel Hager.

Wie hat sich die Covid-19 Krise auf die Aktivitäten Ihres Unternehmens ausgewirkt? Gab es diesbezüglich Unterschiede zwischen Ihren Standorten in Deutschland und Frankreich?

Da wir zwei Produktionsstätten in China haben, sind wir tatsächlich bereits seit Anfang des Jahres von der Krise betroffen. Dort als auch später an unseren europäischen Standorten haben wir frühzeitig weitreichende Maßnahmen ergriffen, um während der Krise die Sicherheit unserer Mitarbeiter und gleichzeitig den Fortlauf unserer Geschäftsaktivitäten zu gewährleisten. Neben den notwendigen Hygienemaßnahmen gehörten dazu die Aussetzung aller Geschäftsreisen ins Ausland sowie aller Kundenbesuche und Schulungen und der Empfang von externen Partnern an allen Standorten der Hager Group. Wir haben außerdem die Zahl der Mitarbeiter in Büros und Besprechungsräumen begrenzt und dort wo es ging, das mobile Arbeiten verstärkt ermöglicht. An einigen unserer europäischen Standorte und auch in Frankreich haben wir im März die Produktions- und Logistikaktivitäten für zwei Wochen vorübergehend eingestellt. Diese Zeit haben wir genutzt, um zu überprüfen, unter welchen Sicherheits- und Hygienebedingungen, die wichtigsten Aktivitäten wiederaufgenommen werden können. An unseren deutschen Standorten wiederum wurde während der Hochphase Pandemie der Betrieb unter allen erforderlichen Gesundheits- und Sicherheitsvorkehrungen aufrechterhalten.

Hat die Hager Group lokale Aktionen umgesetzt, um über die Unternehmensgrenzen hinaus bei der Bewältigung der Pandemie zu unterstützen?

Ja, in mehreren Ländern, in denen wir tätig sind, wurden zahlreiche Initiativen ins Leben gerufen. In diesem Rahmen haben wir vor allem Schutzausrüstung gespendet, darunter knapp 10.000 Masken in Frankreich und über 10.000 Masken in Deutschland. Außerdem haben wir verschiedenen Gesundheitsorganisationen Handschuhe, hydro-alkoholisches Gel, Kittel und Schutzhauben zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus arbeiteten unsere Innovationsteams im Elsass mit lokalen Fab Labs zusammen, um Schutzvisiere und 3D-Ventile für Easybreath-Masken und Atemschutzmasken von Decathlon herzustellen, die an Krankenhäuser in Straßburg geliefert wurden.

Welche Auswirkungen hat die Krise auf das Unternehmen und die Geschäftstätigkeiten in beiden Ländern?

Die Krise hat selbstverständlich wirtschaftliche und finanzielle Auswirkungen auf die Gruppe. In Frankreich wurden etwa 90% der Bauaktivitäten während der Pandemie eingestellt, was sich unweigerlich auf unser Auftragsvolumen auswirkte. Seit dem 11. Mai 2020 hat die Baubranche schrittweise ihre Aktivitäten wieder aufgenommen und damit auch die Elektroindustrie. In Deutschland sind die Anzahl der Baustellen und die Tätigkeit der Elektriker ebenfalls zurückgegangen, aber nicht so erheblich wie in Frankreich. Dort konnten wir weiterhin unsere Kunden beliefern.

Darüber hinaus produzieren unsere französischen Werke auch Komponenten für andere europäische Länder. Die Einstellung des Betriebs für zwei Wochen Ende März hatte Auswirkungen auf unsere gesamten industriellen Kapazitäten. Nichtsdestotrotz sind jetzt alle unsere Logistikzentren auf der ganzen Welt in Betrieb und unsere Werke erreichen wieder gute Produktionsraten, was eine positive Nachricht für unsere Kunden und für das Unternehmen ist.

Alle unsere Produktionsstätten sind in Betrieb, um die Verzögerungen aufzuholen. Dennoch fällt es aktuell schwer, die künftige Nachfrage abschätzen zu können, denn viel wird davon abhängen, wieviel man noch in den Bau investieren wird können. Die Krise wird uns wohl noch zwei bis drei Jahre beschäftigen

Darüber hinaus haben die letzten Wochen unbestreitbar die Art und Weise verändert, wie wir arbeiten: weniger Reisen, da, wo es möglich ist, mobil und flexibel arbeiten. Denn selbst wenn unser industrielles Produktionsniveau jetzt dem des letzten Jahres entspricht, wird die Produktivität durch die Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen beeinträchtigt. Abschließend kann man sagen, dass diese Krise, trotz ihrer Herausforderungen, die Transformation unseres Unternehmens, die wir vor einigen Jahren eingeleitet haben, durchaus beschleunigt.
Henrys
13.07.2020

› Best Practice Henrys Eismanufaktur:
Innovative Eisideen nach Produktionserweiterung

Henrys Eismanufaktur ist Kult. Seit der Eröffnung im Jahre 2016 stehen die Besucher Schlange vor der kleinen Eisdiele am St. Johanner Markt. Grund dafür ist das einzigartige Eis, das Dominik Heil kreiert und selbst produziert.

Die Outdoor-Saison hat begonnen. Die neuen, jetzt auf 500 qm erweiterten Produktionsräumlichkeiten im Saarbrücker Osten sind rechtzeitig fertig gestellt. „Wir können jetzt das Vierfache an Eis herstellen unsere Marke regional weiter festigen und wachsen“, freut sich Dominik Heil, Gründer und Inhaber von Henrys Eismanufaktur. Nachhaltig und gesund möchte er wachsen. Ein Motto, das sich durch den gesamten Geschäftsprozess zieht. „Manufaktur bedeutet handgemacht. Da hat industrielle Produktion nichts zu suchen“, so der junge Unternehmer. Echtes, ehrliches Handwerk mit regionalen und saisonalen Produkten. Perfekt passend dazu die nahe gelegene Biosphäre Bliesgau, die ihn mit mehreren Lieferanten wie beispielsweise der Bliesgaumilch aber auch Obst und anderen Rohstoffen, die ebenfalls naturbelassen sind, versorgt.

Ausbau der Kooperationen mit Partnerbetrieben

Wegen Corona gibt es derzeit nur Eis zum Mitnehmen nahe des St. Johanner Marktes. Die Eisdiele in Saarbrücken ist ansonsten meistens voll. Ein Platz an einem sonnigen Tag zu bekommen, reine Glückssache. Einfacher ein Eis zu erhaschen ist es häufig auf den angesagten Land- und Regionalmärkten, auf Streetfoodfestivals, privaten oder Firmenveranstaltungen. „Die beiden Busse, die 2019 über 130 Einsätze hatten, werden gerne gebucht, denn die Kunden wissen, wir bieten höchste Qualität und feinen Geschmack“. Eis von Henrys bekommt man mittlerweile auch in Restaurants und in vielen Partnergeschäften. Verbraucher erhalten das leckere Eis entweder zum direkten Verzehr im 200ml-Becher, einer Menge von etwa zweieinhalb Eiskugeln, oder in der großen 500ml-Eisbox zum Mitnehmen. „Dieses Geschäft möchten wir in Zukunft ausbauen. Die große Nachfrage ist da und mit dem Ausbau der Räumlichkeiten können wir uns dieser nun auch anpassen“.

Ratschlag für Gründer: „Tauscht euch aus, hört dorthin, wo es nicht funktioniert hat, analysiert und lernt daraus“

Der Weg zum heutigen Erfolg war für Dominik Heil nicht immer einfach. Zu Beginn nahm er die kostenfreien saaris-Dienstleistungen in Anspruch: Gründungsberatung, Unterstützung bei der Erstellung des Businessplans im Rahmen des Beratungsprogramms Saarland und jetzt nach einigen Jahren eine weitere Förderung zur nachhaltigen Sicherung des Jungunternehmens. Eine weitere Unterstützung erhielt Heil von einem für Gründer finanziell bezuschussten Berater, den er anderen Gründern dringend empfiehlt: „Berater zwingen zur Selbstreflexion, stellen die richtigen Fragen zur richtigen Zeit, geben Handlungsvorschläge und Ratschläge. Auf diese zu hören war ein Baustein meines jetzigen Erfolgs“. Und ergänzt: „Ich stand immer und stehe auch heute noch voll hinter meiner Geschäftsidee. Auch wenn es manchmal schwerfällt, ich lasse mich nicht verbiegen“. Der Erfolg gibt dem jungen Mann mit den innovativen Eisideen Recht. Er ist Landessieger beim KfW-Award 2019 und jetzt auch Gründungsbotschafter des Landes. Für Neugründer und die, die es noch werden möchten, hat er auch einen Ratschlag parat: „Tauscht euch aus, hört dorthin, wo es nicht funktioniert hat, analysiert und lernt daraus“.

Erfolgsstrategie: 300 Rezepte, gutes Arbeitsklima und soziales Engagement

In Summe arbeiteten in Spitzenzeiten 2019 34 Mitarbeiter für Henrys Eismanufaktur. Ein großer Teil der Arbeitskräfte ist Stammpersonal, denn das Arbeitsklima stimmt. 300 Rezepte gibt es bereits für die immer wieder wechselnden Eissorten. 2019 galt das Schwarzwälder-Kirschtorten-Eis als der Renner zum Saisonbeginn. Kurze Zeit später wurde es von einem großen Lebensmittelunternehmen zum Eis des Jahres gekürt. Eine gute Intuition beweist Heil auch bei seinem sozialen Engagement: Ende der Saison wird das restliche Eis jeweils kostenfrei als Dank an die Kunden verteilt. Erbeten wird dafür eine Spende, die dann, jährlich wechselnd, an unterschiedliche, soziale Einrichtungen, wie beispielsweise den Kältebus oder die Kinderkrebshilfe Homburg abgegeben wird. Was die Manufaktur für 2020 bereithält, bleibt eine Überraschung. Sicher aber wieder regional, in bester Qualität handwerklich hergestellt und einfach nur lecker.
Karlsberg
08.07.2020

› Best Practice Karlsberg-Brauerei:
Wesentliche Innovationen im Sortiment

Die traditionelle Homburger Karlsberg Brauerei ist für ihre Innovationskraft bekannt. Was es Neues aus dem Hause Karlsberg gibt, darüber sprachen wir mit Marketing-Leiter André May.



Herr May, Sie präsentieren die Karlsberg-Familie in diesem Sommer vollkommen neu. Warum und wie?

Unser neuer Karlsberg-Look steht für noch mehr Nähe, Genuss und Lebensfreude. Mit der Wiedereinführung des Fassrollersterns als Markenabsender schaffen wir ein starkes und einheitliches Erscheinungsbild unserer Karlsberg-Range. Der Fassrollerstern steht dabei für echtes, ehrliches Handwerk und die mehrfach ausgezeichnete Brau- und Getränkekompetenz der Karlsberg Brauerei. Wir setzen unsere Brauer noch verstärkter in der Kommunikation ein. Sie sind ab sofort präsent auf allen Verpackungen. Neu ist auch das Etiketten-Material: Natürlich aus Papier. Die Produkte im neuen Design sind in Kürze im Handel erhältlich.

Die zweite Neuerung: Gründel’s ist jetzt unter dem Karlsberg-Markendach erhältlich. Was hat es damit auf sich?

Das Karlsberg-Sortiment gliedert sich ab sofort in zwei Segmente: in ein ganzjähriges Vollsortiment (Biersortiment, Biermisch-Getränke, Brauerlimonaden) und in ein saisonal, limitiertes Spezialitätensortiment (Bierspezialitäten, Braunacht-Biere und Collaboration-Brews).

Das neue Erscheinungsbild vereint zudem die Marke Gründel’s unter dem Karlsberg- Markendach und setzt so ein starkes Zeichen, das dem starken Trend zu alkoholfreien Biermischgetränke Rechnung trägt. Gründel's Classic wird künftig unter dem Namen Pils Alkoholfrei im Biersortiment geführt. Die Geschmacksklassiker Gründel’s Fresh und Radler präsentieren sich ab sofort als Karlsberg Fresh und Karlsberg Radler im Biermisch-Sortiment. Drei Hinweise auf die Gründel’s-Wurzeln geben dem Verbraucher weiterhin vertraute Orientierung: ein kleiner Störer auf dem Etikett sowie dem Sixpack und auch die Gründel‘s Kiste bleiben. Die Sorte Fitmalz wird zukünftig unter Brauermalz den Brauerlimonaden zugeordnet. Besonders wichtig war uns, dass wir den einzigartigen Geschmack der Gründel’s-Getränke unverändert lassen.

In diesem Jahr gibt es auch noch zwei Neuprodukte: Karlsberg Grapefruit alkoholfrei und Karlsberg Brauerlimo. Erzählen Sie uns davon?

Ja, zum Sommerstart stehen zwei neue alkohofreie Getränke in den Startlöchern: Karlsberg Grapefruit Alkoholfrei garantiert ab Ende Juni fruchtige Erfrischung durch den spritzigen Geschmack sonnengereifter Grapefruit kombiniert mit dem Karlsberg Weizen alkoholfrei. Mit diesem Mix haben wir Urlaubsfeeling in die Flasche „gezaubert“. Mit der Brauerlimo haben wir die angesagte, klassische Spezi- Kombination neu interpretiert. Der erfrischende Durstlöscher Cola und Orange lässt ab August das Herz jedes Spezi-Fans höherschlagen. Die beiden Neuprodukte gibt’s in der 0,33-Liter-Longneck-Flasche in der 24er-Kiste sowie im Sixpack.
Ergosign
01.07.2020

› Best Practice Ergosign:
Software-Unternehmen Ergosign entwickelt für Unternehmen kostenlose und datengeschützte Tracking App

Ursprünglich für den firmeneigenen Gebrauch hat die Saarbrücker Ergosign GmbH eine Corona Tracking App entwickelt, die sicherstellt, dass Bürokapazitäten aufgrund der behördlichen Vorgaben nicht überschritten werden. Ergosign stellt die App kostenlos allen interessierten Unternehmen zur Verfügung.

Die App „xDesk“ ermöglicht Beschäftigten das Buchen von Büroräumen von zuhause aus und das Einchecken im Büro. Damit gibt sie Planungssicherheit für die Arbeit im Office: Mitarbeiter wissen vorab genau, dass ein Arbeitsplatz für sie reserviert ist. Geschäftsführung und Verantwortliche können verhindern, dass die Maximalkapazitäten eines Standortes oder einzelner Büros überschritten werden und ermöglichen zeitgleich eine sehr effiziente Nutzung der aktuell reduzierten Bürokapazitäten.

Das Einchecken im Büro ist denkbar einfach: es genügt den an jeder Bürotür angebrachten QR-Code zu scannen und die App zeigt sofort an, ob man in diesem Büro arbeiten kann.

Weiterer Vorteil: Im Falle einer betriebsinternen Infektion können umgehend alle potenziell betroffenen Kolleginnen und Kollegen informiert werden. Die Daten werden ausschließlich für den relevanten Zeitraum gespeichert, um gegebenenfalls die Infektionsketten unterbrechen zu können. Sie sind im Umfang so reduziert, dass sich damit in keinster Weise Schlussfolgerungen beispielsweise zur Arbeitsweise ableiten ließen. Die Software ist so programmiert, dass sie flexibel und einfach auf die jeweilige Bürosituation angepasst werden kann.

App „xDesk“ von Ergosign

Kiehn
24.06.2020

› Best Practice Buchmesse Saar:
Virtuell noch erfolgreicher als physisch- Umfangreiche Pläne für 2021

Von diesem Riesen-Erfolg hätten die Organisatoren der Buchmesse Saar noch nicht mal zu träumen gewagt. Was als „Notlösung“ wegen Corona begann, wurde zum Bestseller der Buchszene, bundesweit begeistert von Lesern, Buchhandlungen und Verlagen angenommen und bereits diskutiert bzw. von Experten der Branche analysiert. Keine Frage, mit diesem innovativen Format der Buchmesse Saar ist diese mit einem Schlag ein äußerst gefragter Kooperationspartner zahlreicher bundesweiter Akteure, die derzeit auf der Suche nach neuen Möglichkeiten sind, die Buchbranche, die es sowieso schwer hat, modern und attraktiv weiterzuentwickeln.

Veranstalter Benjamin Kiehn: „Wir haben mit der Buchmesse Saar im ersten Versuch eine wirklich gigantische Resonanz erzeugt“

Aber von Anfang an, was war passiert? Wegen Corona war schnell klar, eine Großveranstaltung, wie die Buchmesse Saar, kann nicht wie geplant stattfinden. Die findigen Veranstalter Karsten Wolter, Diana Wolter und Benjamin Kiehn planten um. Von live auf virtuell und kostenfrei. 90 Lesungen, Diskussionsrunden, Talks und Workshops. Drei Tage, 30 Stunden Programm mit 36 Liveveranstaltungen, ergänzt durch 50 vorproduzierte Veranstaltungen. „Wir haben mit der Buchmesse Saar im ersten Versuch eine wirklich gigantische Resonanz erzeugt“, freut sich Benjamin Kiehn. Die Zahlen überzeugen: „400.000 Mal wurden unsere sozialen Kanäle erreicht, 180.000 Interessierte haben unsere Angebote genutzt und 72.000 Menschen haben sich interaktiv beteiligt“. Wahrlich sehr beeindruckend.

Teilnehmer aus der ganzen Welt

Die Buchmesse Saar war in ihrer virtuellen Variante wohl noch erfolgreicher als es eine physische Messe hätte sein können. Insbesondere die damit verbundene Barrierefreiheit und Nutzerfreundlichkeit seien die Erfolgsgaranten für die Messe gewesen, vermutet Kiehn. Das sehr üppige Leseprogramm wurde und werde auch jetzt sehr stark angenommen. Einzelne Lesungen wurden bereits 10.000 Mal bis zum Ende geschaut. Die Messe 2020 kann noch bis Oktober im Internet verfolgt werden. Moderne Analysetools der sozialen Medien zeigen das ganze Ausmaß: Weltweit schalteten sich Leserinnen und Leser dazu. Sogar aus Australien, Asien und Kanada waren welche dabei. „Auch der Zuspruch der Verlage ist großartig und das Feedback der Autorinnen und Autoren durchweg positiv“. Eine große Herausforderung war sicherlich die Technik. Das hat geklappt. Kein technischer Ausfall und die Teilnahme mit allen möglichen Endgeräten konnte garantiert werden.

Hybridmesse vom 18.- 20. Juni 2021

Wie geht es weiter? Die Veranstalter sind sich einig, die Messe auch 2021 virtuell anzubieten. Noch größer und mit mehr regionalen Buchhandlungen als Kooperationspartnern. Denkbar ist auch eine sogenannte Hybridmesse, die virtuell und real stattfinden wird. „Durch die Einbindung des örtlichen Handels soll über das gesamte Saarland eine Hybridmesse ausgerollt werden. Dies bedeutet, dass Menschen auch Bücher beim „kleinen“ Messebesuch kaufen können. Und auch Lesungen in kleinem Rahmen besuchen können“, so die Veranstalter. Gleichzeitig soll die Buchmesse Saar internationalisiert werden. Nach dem Motto „Global denken, lokal handeln“. „Wir möchten nach dem hohen internationalen Zuspruch zukünftig auch Autorinnen und Autoren aus dem Ausland virtuell einladen und einbinden“.

Buchmesse-Talks und Themenportale

Und Benjamin Kiehn geht noch weiter: Die Buchmesse Saar werde institutionalisiert werden. Dies bedeute regelmäßigen Content über die Messekanäle. „Diese "Buchmesse-Talks" sind für die Verlage und alle sonstigen „Buchmenschen“ kostenlos, auch für Autorinnen und Autoren. Bei Interesse an der Teilnahme an einer solchen virtuellen Gesprächsrunde gerne eine kurze Mail an karsten.wolter@buchmesse-saar.de. Themenportale wie beispielsweise Kinderbücher werden zukünftig den Zugriff zu erleichtern. Kinderbuchlesungen können dann auch von Kindern und Jugendlichen moderiert werden.

Einbindung von Schulen

Auch Schulen sollen integriert werden. Vier Wochen vor der Buchmesse können sogenannte Bildungsstreams genutzt werden, um gezielt Inhalte bundesweit in Schulen zu streamen. Immer nach Lehrplaninhalten und Altersgruppen gestaffelt und mit internationalen Autorinnen und Autoren besetzt. Workshops sind so ebenfalls möglich.

Partizipation unbedingt erwünscht

Das Event "Virtuelle Buchmesse Saar" selbst wird von drei auf sieben Tage gestreckt, mit stetig wachsender Programmdichte. Die größte Programmdichte und echtes "Messefeeling" gibt es dann in der Kernzeit vom 18. - 20. Juni 2021. Essentiell für die Organisatoren: „Wir wollen Partizipation! Wir werden einen Beirat einrichten, an dem sich die Verlage, Autorinnen und Autoren, so wie Buchmenschen im Allgemeinen beteiligen können, um die Buchmesse Saar weiter zu entwickeln“. Und eine gute Nachricht zum Schluss: Die Buchmesse Saar bleibt ein kostenloses Angebot für alle BesucherInnen. Zurzeit erarbeiten die Organisatoren einen Angebotskatalog mit verschiedenen Paketen, die es allen TeilnehmerInnen, egal ob Verlag, AutorIn oder DienstleisterIn ermöglichen werden, den eigenen Messe-Auftritt ganz individuell zu gestalten. Weitere Informationen dazu werden im Juli verschickt. Dann kann virtuelle Standfläche gebucht werden und die Bewerbung zur Teilnahme an den verschiedenen Lesungs- sowie Veranstaltungsschienen sind möglich.